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Live aus Arles: Erik Kessels

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ARTE Creative und das Fotofestival Rencontres Arles präsentieren die Eröffnungswoche: alle Foto-Talks der Veranstaltung “Die Nächte der Fotografie”. Zu nächtlichen Projektionen präsentieren die weltbesten Fotografen ihr kreatives Schaffen. Vom 2 bis 6. Juli werden in Arles (und wenig später bei ARTE Creative) zu sehen sein: Hiroshi Sugimoto, Thomas Devaux, ein Südafrika-Spezial, der Nachwuchspreis “Prix Découverte” und Spezialpreis “Prix Pictet”, sowie Erik Kessels.

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Sophie Calle – Did you see me?

Bei der umfassenden Retrospektive von Sophie Calle’s Oeuvre im Centre Pompidou entstand das Buch Buch “Did you see me?”. In dem Buch werden Projekte, Installationen und Konzeptionen umfangreich präsentiert. Ein ganzes Team von Designern um Xavier Barrel, Paris hat das 450-Seitenwerk gestaltet. Typisch für Sophie Calle ist die Aneignung fremder biografischer Details zu einer autobiographischen Umsetzung. Dabei spielt häufig der dokumentarische Einsatz des Mediums Fotografie eine entscheidende Rolle und wird somit in den aufwendig umgesetzten Künstlerbüchern ein vorrangiges Medium.

Das Buch ist 2003 erschienen als deutsche Ausgabe beim Prestel Verlag, München

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Karl Blossfeldt – Urformen der Kunst

Karl Blossfeldts berühmtes Buch mit Pflanzenstudien gilt als eines der Standardwerke der sogenannten “Neuen Sachlichkeit” und erschien erstmalig 1928 im Verlag Ernst Wasmuth, Berlin. Hier gezeigt in der unveränderten 3. Auflage von 1941. Bemerkenswert ist der unmittelbare Umgang mit dem fotografischen Bildmaterial. Der Buchkörper ist mit einem Format  von 31,5 x 25cm geradezu opulent bemessen und ermöglicht so die großzügige Darstellungen der Pflanzenabbildungen. Blossfeldt hatte diese eigentlich nie als eigenständigen künstlerischen Beitrag verstanden, sondern die Aufnahmen für Unterrichtszwecke angelegt. Diese Haltung erklärt auch den sachlichen Umgang mit dem Bildmaterial, so werden die Fotografien selten einzeln dargeboten, sondern zur besseren Vergleichbarkeit in Gruppen kombiniert oder sogar auf den Seiten zu Mehrfachabbildungen um 90° gedreht abgebildet. Ein schöner Vergleich der beiden “Pflanzenpublikationen”, dazwischen liegen 80 Jahre…

Blossfeldt

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Encyclopedia of Flowers

 

Gemeinschaftsprojekt zur postmodernen “Forschung” in japanischen Pflanzen- und Blumenwelten. Makoto Azuma’s künstlich arrangierte Planzen werden abgebildet in Fotografien von Shunsuke Shiinoki als Kooperation. In einem Buchkörper, der sich in Strenge und grafischer Zurückhaltung, aber auch in Umfang und Ausführung an der Gestalt typischer naturwissenschaftlicher Enzyklopädien orientiert werden über 2000 Planzenarten lexikalisch und visuell präsentiert. Gestaltet von Kenya Hara, Kaoru Matsuno und Chen Fangju und herausgegeben von Kroko Wada. Paperback im Tunnelschuber aus klarem Kunststoff.

Verlegt 2012 von Seigensha Art Publishing, Inc. und Lars Müller Publishers für die europäische Ausgabe.EnzyclopediaC

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Lunar Orbiter

In den 1960er Jahren bereitete die NASA ihre späteren Mondflüge vor. Zu den entsprechenden Vorbereitungen gehörte auch die Erkundung der Mondoberfläche nach geeigneten Orten für die geplanten Landungen. Zu diesem Zweck setzte die NASA den “Lunar Orbiter” aus, einen Satelliten, der die Aufgabe hatte in tausenden von Einzelaufnahmen die gesamte Mondoberfläche aus ca. 2800 m Höhe Segmentweise zu fotografieren. Nach erfolgreicher Mission stellte die NASA 1968 daraus einen ersten Atlas “Photographic Atlas of the Moon” zusammen. Diese wissenschaftliche Dokumentation wurde vom US Government Printing Office herausgegeben.

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Artificial Nature

Für die Deste Art Foundation in Griechenland bereitete Ende der 1980er Jahre der frei arbeitende Kurator Jeffrey Deitch eine Reihe von Ausstellungen aus deren Sammlungsfundus auf. Diese Ausstellungen thematisierten die damals hochaktuelle Installationskunst und vieles was sich unter dem Begriff “Appropriation Art” zusammenfassen liess. In Zusammenarbeit mit dem Gestalter Dan Friedman entstanden zu den Ausstellungen “Geometrical Culture”, “Artificial Nature” und “Post Human” in den beginnenden 1990er Jahren herausragende Publikationen, die den Begriff  und die Funktion von Ausstellungskatalogen solitär erweitert haben.

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Ensembles

 

Hier nun geht es um das Künstlerbuch “Ensembles” von Christian Boltanski und Jaques Roubaud. Dieses Buch erschien anlässlich der Biennale 1998 im Verlag 9 fevrier, Paris in einer Auflage von 3000 Exemplaren. In dem Buch werden typische Auflistungen von Jaques Roubaud mit 35 Portraitfotografien zusammen gebracht. Die Portraitabbildungen sind wie typische Fahndungskataloge gedrittelt aufgeschnitten, so das zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten typische “Phantombilder” erzeugen.

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Bücher über Bücher über Bücher…

In den zurückliegenden 13 Jahren sind eine ganze Zahl von Büchern über Fotobücher publiziert worden. Alles begann mit “Fotografia Publica” im Jahre 2000. Im Jahr 2001 folgte “The Book about 101 Books”. Mit “The Photobook Part 1″ and “Part 2″ wurde der erste Versuch unternommen das Thema umfassend darzustellen. Danach begann der nationale Wettstreit: Wer hat die meisten…, so erschienen Bücher über deutsche, niederländische, schweizer, japanische und südamerikanische Fotobücher… Jedenfalls das bislang dickste hat das kleinste Land…

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